Frei-lernen und Frei-leben

Wir sind eine 4 köpfige Familie, die zur Zeit in einer Jurte wohnt, ihr Leben so frei wie möglich gestalten will und auf der Suche nach Abenteuern ist.

Wir versuchen einen bewussten
und nachhaltigen Lebensstil in allen Bereichen zu pflegen. Besonders
wichtig ist uns eine gleichberechtigte und respektvolle Beziehung zu
unseren Kindern, sowie ein harmonischer Umgang mit unserer Umwelt und unsere persönliche spirituelle Entwicklung.

Wenn ihr Interesse an freiem Leben, Konsumverzicht, freiem Lernen, Leben in der Jurte, Leben mit Kindern, Gesundheit (wie Ernährung, Naturheilkunde) habt, seid ihr bei uns genau richtig.

Wir wollen hier von unseren Erfahrungen berichten und euch daran teilhaben lassen, damit auch ihr euch evtl. etwas davon zu Nutze machen könnt.

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Yin & Yang Jurte 6m zu verkaufen

– Jurte wie neu; gebaut Mai 2018
– 30m² Innenraum
– Wandhöhe 1,70m, Tür ca. 1,80m
– hochwertiger Baumwollstoff von Tencate
– Scherengitter und Dachstangen aus Bambus
– Plexiglaskuppel mit Durchgang für ein Ofenrohr
– Holzboden-Elemente aus Fichte
– kunstvoll hangearbeitete Tür mit Fensterelementen
-zwei Mittelstützen aus Fichte
– einfaches Aufbausystem
– Wand und Dachstoff durch Schnallensystem miteinander verbunden
– ohne sichtbare Gurte aufstellbar
-Bodenabschluss mit Fußleisten
-Sommerversion ohne Dämmung
– einfach nachzudämmen (am Besten mit Hanf-Rollenware)

Die Jurte ist auf den Bildern noch nicht gut aufgebaut; bei vollständigen Aufbau gibt es keine Lücke zwischen Stoff und Tür.

Auf Wunsch bringen wir die Jurte und bauen sie auf.

 

 

 

 

 

Metta-Meditation für inneren Frieden

Die Metta Meditation ist eine alte buddhistische Meditation. Metta bedeutet unter anderem „liebende Güte“, „Freundschaft“ und „Wohlwollen“. Sie kann dir Entspannung und eine liebevolle, gütige, mitfühlende und geduldige Gesinnung bringen. Durch das Praktizieren von liebevoller Güte kannst du auch die Menschen um dich herum positiv beeinflussen.  Alle Lebewesen, dich selbst eingeschlossen, sollen offen angenommen und Verständnis entgegen gebracht bekommen. Hier eine einfache Anleitung, damit du direkt loslegen kannst.

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„Stoning Roll“ – ein Stein für den Frieden

Wenn man Nachrichten, die von Krieg, Leid und Hunger berichten, hört; wenn man sich vor Augen führt, dass Kinder in Peru für einen Hungerlohn Heidelbeeren pflücken, weil wir sie auch im Winter essen wollen; wenn man sich bewusst macht, wie wir die Natur ausbeuten und unsere Umwelt verschmutzen und massenhaft Tiere schlecht behandelt und geschlachtet werden für unseren Genuss, dann ist es schwierig noch an Frieden  zu glauben. Aber es liegt an dir, an mir, an uns allen! Wir haben die Möglichkeit etwas zu ändern, JETZT!, Friede und Liebe Einlass in unser Herz zu geben und beginnen friedvoll zu handeln. Also lass uns ein Zeichen setzen und habe Teil an der Friedensbewegung „stoning roll“. Ein Stein soll Richtung Osten, nach Berlin, Jerusalem und dann immer weiter um die Welt gerollt werden. Hilf mit „einen Stein ins Rollen zu bringen“. Weiterlesen

Teil 14: Die Küste Kalabriens, Zahnschmerzen, Gewitter & Carabinieri

Wir fuhren über kleine Feldstraßen, vorbei an landwirtschaftlichen Höfen und Orangen-Plantagen, sowie durch kleine Dörfer auf dem Weg zum Strand. Hinter Zäunen bellten uns wie gewohnt Hunde an. Als wir dann in der am Strand gelegenen kleinen Stadt ankamen, waren wir etwas unzufrieden. Denn diese Stadt bestand aus hässlichen Mehrfamilienhäuser-Kästen, war wieder stärker vermüllt und bereitete uns kein einladendes Gefühl. Uns fiel es schwer hier etwas Schönes zu entdecken.

Wir waren nämlich auch noch von den charmanten, recht sauberen Bergdörfern verwöhnt.

Hoffentlich wird nicht alles in Kalabrien am Strand so aussehen, dachten wir. Denn wir hatten noch im Ohr, was uns ein Radfahrer, den wir vor Neapel getroffen hatten, gesagt hatte. Er sagte nämlich, dass Kalabrien hässlich, arm und vermüllt sei. So hofften wir einfach das Beste. Jetzt mussten wir erst einmal einen guten Schlafplatz finden. Weiterlesen

Teil 13: Angetrieben von Kälte und Hunger und zum Schluss eine wundervolle Begegnung

Am nächsten Morgen wollten wir so früh wie möglich los, denn unser Zelt stand auf einer Wiese von einem Bauern und gut sichtbar waren wir auch. Und wir wollten so schnell es ging zum nächsten Supermarkt kommen.

Wir wachten also bei Minus 1 Grad bei Sonnenaufgang auf. Auf unseren Fahrrädern und auf unserem Zelt, sowie die ganze Wiese um uns glitzerte vom Frost. Den Kindern froren Hände und Füße und wir beeilten uns so schnell es ging alles zusammen zu packen und aus dem Schatten heraus zu kommen. Denn da wo wir waren, verdeckte der Berg die Sonne. Das Einpacken dauerte länger als sonst, denn auch unsere Hände schmerzten beim Einpacken der kalten Sachen in der eisigen Kälte. Es schien Ewigkeiten zu dauern, bis wir endlich in der Sonne waren. Weiterlesen

Teil 12: Eisige Kälte und kein Essen auf dem Berg

Am nächsten Tag hatten wir unsere anstrengendste Bergtour vor uns, denn wir   mussten an diesem Tag in 20 km 700 Höhenmeter machen. Aber ich war sehr zuversichtlich, dass wir es gut schaffen würden, denn schon am Tag davor bin ich in einen Rhythmus, – in einen Flow gekommen, in dem ich gut hinauf fahren konnte. Es machte nun sogar richtig Spaß!

Am Anfang der Strecke war die Straße noch normal befahren und ringsum war es auch immer wieder bebaut. Als wir durch das letzte kleinere Dörfchen für die nächste Zeit fuhren , stand ein rundes weißes Schild mit rotem Rand auf der Straße und darunter stand „strada interotta“. Weiterlesen

Teil 11: Fahrradfahren durch eine Wolke

Am nächsten Morgen reparierte Der Blühende seinen Reifen und wir erfreuten uns an  den zwei Kuhherden, die mit einem kurzen Abstand die Straße hinunter getrieben wurden – das laute Glockengeläute kündigte sie schon lange im Voraus an. Dann fing es an zu Regnen UND es wurde nebelig – wir befanden uns in einer Wolke. Wir warteten den starken Regen ab und fuhren Weiterlesen

Teil 10: Unsere erste Bergtour – mit Radpannen

Vor uns lag eine Bergtour von 150 km mit 4500 Höhenmetern. Am ersten Tag fuhren wir nur von dem Berg auf dem unser Workaway Hof, wo wir 2 Wochen lang mitgeholfen haben, hinunter an den nächsten Strand ( von San Giovanni a Piro nach Sapri). Dort einen Schlafplatz zu finden stellte sich ein wenig schwieriger heraus als gedacht, da viel vom Strand bebaut, gut besucht oder eingezäunt war. Und viel Zeit zum Suchen vor Einbruch der Dunkelheit hatten wir auch nicht, da wir erst Mittags losgefahren sind, um vormittags noch auf dem Hof mitzuhelfen.

Letztendlich fanden wir eine steile Treppe, die hinunter zum Strand führte unterhalb eines Aussichtspunktes in der Stadt. Heimlich trugen wir unsere Taschen nacheinander hinunter, versuchten den Moment abzupassen an dem keine Autos oder Spaziergänger vorbei kamen. Da es schon dunkel war, fielen wir dort unten am Weiterlesen

Teil 9: erste Bergbesteigung mit der ganzen Familie

Unser aufregendstes Erlebnis während der Zeit auf dem Workaway-Hof war die Besteigung des Monte Bugheria von 500m auf 1200m.

Für mich und die Kinder war es unsere erste Bergbesteigung. Wir machten uns gegen 10 Uhr auf den Weg, um rechtzeitig vor Einbruch der Dunkelheit wieder unten zu sein. Bevor wir auf dem Bergpfad waren, trafen wir auf zwei Italiener, die uns scheinbar abraten wollten, den Berg zu besteigen – wir verstanden nur, dass dort Hunde und Tiere sein sollen. Weiterlesen

Teil 8: Unser erstes Workaway und noch eine komplizierte Bahnfahrt

Bahn fahren mit Fahrrädern in Italien ist schon ein wenig schwierig – denn oft gibt es keine Aufzüge zu den Gleisen oder für unsere Fahrräder zu kleine. Und auch wenn angezeigt ist, dass eine Bahn Kapazität hat um Fahrräder mitzunehmen, kann es sein, dass es plötzlich doch keinen Fahrradwagen oder ähliches gibt. Und auch wo der Fahrradwagen sein würde, kann einem keiner sagen. So muss man sich darauf vorbereiten schnell das ganze Gleis samt Rädern und Gepäck abzulaufen. Aber zum Glück sind die meisten Italiener sehr hilfsbereit und freundlich. So durften wir in allen Bahnen mitfahren, obwohl es keinen vorgesehenen Weiterlesen